Mit Vertretern der Bürgerinitiative Christophstal traf sich Wolf Hoffmann, Kreisrat und Landtagskandidat der Grünen im Gasthaus Schiff.
Die Initiative wolle den Bergbau im Christophstal verhindern und sehe keine akzeptablen Kompromissvorschläge der Firma Sachtleben, meinte der Sprecher, Herr Stark. Er führte aus, gerade im Zusammenhang mit dem Grünprojekt der Städte Freudenstadt und Baiersbronn sei das Tal eine wichtige Achse weitgehend unberührter Natur, die erhalten werden müsse. Der Bergbau mit seinen Großlastwagen auf einer engen Zugangsstraße empfinde man als eine Bedrohung. Sie mache das Tal durch Lärm und andere Belastungen unattraktiv. Eine Aussetzung des Abbaus während des Grünprojekts lehnte er ab und wünscht sich eine echte touristische Entwicklung.
Hoffmann bot der Initiative seine Unterstützung an. Schließlich seien es Landesgelder, die beim Grünprojekt ausgegeben würden und er teile als Biologe und Mitglied der Grünen die Sorgen der Anwohner um den Erhalt der Natur. Einig war man sich auch darin, dass es keine überzeugenden Antworten zu den Fragen gibt, welche Vorteile der Abbau für Freudenstadt haben soll und warum man als Stadt den Abbau will.
Hoffmann verwies abschließend allerdings auch darauf, dass das Bergamtsgesetz, das die Firma zum Abbau ermächtige, ein Bundesgesetz sei, gegen das man schwer ankomme. Insofern kämpfe die Bürgerinitiative als David gegen Goliath – aber der habe ja schließlich gewonnen.
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